Aktuelle Fragen Sind wir auf Grund der Corona-Pandemie auf eine kommende Waldbrandsaison 2020 gerüstet ? Sollten sich die Infektionen ausweiten und andauern, wäre die Sicherstellung der Brandbekämpfung durch Personalausfall bei den Feuerwehren nicht mehr möglich. Ist die förderale Struktur des Bundes bei Großgefahrenlagen und Katastrophen noch zeitgemäß? Kurzfristige und entscheidende Maßnahmen können nur flächendeckend und länderübergreifend von der Regierung der Bundesrepublik getroffen werden. Fazit: Katastrophenschutz, wie Virus-Pandemie und Großgefahrenlagen sollten Bundesaufgaben und -pflichten sein!
Waldbrand: Fichtenwalde wird vorerst nicht evakuiert Eine schon vorbereitete Evakuierung der Ortschaft Fichtenwalde konnte abgesagt werden. Die ganze Nacht über waren rund 250 Helfer im Einsatz. Gefahr drohte nicht nur durch die Hitze des Brandes, der sich auf rund 50 Hektar erstreckte, sondern auch durch vermutete Munition aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden. Deshalb wurde ein Löschpanzer eingesetzt. Ein Hubschrauber warf Tausende Liter Wasser auf die Flammen.
Bild: dpa, Polizeihubschrauber
Meppen - Weil aufkommender Sturm den Moorbrand auf einem Bundeswehr-Testgelände in Niedersachsen frisch anfacht, hat der Landkreis Emsland am Freitag den Katastrophenfall ausgerufen.
Weitere Großgefahrenlagen bzw. Katastrophen auch in Lieberose, Jüterbog, Lübtheen (MV) … 2019: Schon im Juni 200 Waldbrände in Brandenburg mit 880ha Schadensfläche

Der vielleicht größte Flächenbrand aller Zeiten

2019 brennt es anders als sonst

Den Flammen fielen bisher 33 Menschen zum Opfer, rund 5.900 Gebäude inklusive 2.800 Wohnhäuser brannten ab. Vielerorts kam es zu Evakuierungen, so wurden in Victoria am 10. Januar etwa 240.000 Menschen zum Verlassen bedrohter Gebiete aufgefordert. Schätzungen zufolge starben auch etwa eine Milliarde (höherer) Tiere durch die Feuer (Stand Januar 2020).

Brände in Australien: Ist der Klimawandel verantwortlich?

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Die Interessengemeinschaft „Neue Technologien im Katastrophenschutz“ sehen gute Chancen zur Bildung eines Clusters für Brand- und Katastrophenschutz in der Lausitz durch die Nutzung und Erweiterung vorhandener Infrastruktur, der Verknüpfung vorhandener Ressourcen und Ansiedlung neuer Projekte. Eine Vielzahl von Aktivitäten rund um dieses Thema sind bereits im Gange. Zur Verbesserung der Information und Kommunikation wurde am 03.09. 2019 die Bildung einer Interessengemeinschaft „Neue Technologien im Katastrophenschutz“ (kurz NT-RESC) am Standort Verkehrslandeplatz Welzow/Wasserlandeplatz Sedlitzer See in Leben gerufen. Die NT-RESC steht als Bindeglied am Standort Ansprechpartner zur Sicherstellung der Kommunikation mit Dritten sein und den Informationsfluss zwischen den Mitgliedern sicherstellen. Entscheidend ist die Darstellung eines geschlossenen Auftretens nach außen. Die Ziele sind: Ansiedlung einer Feuerlöschstaffel des resc-EU Programmes. Schaffung eines Ausbildungszentrums für Waldbrandbekämpfung aus der Luft unter Einbeziehung der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes mit den vorhandenen Ausbildungsstätten. Entwicklung und Spezialisierung des Verkehrslandeplatzes Welzow. Entwicklung des Gewerbegebietes Nordufer und dem Wasserlandeplatz Sedlitzer See. Entwicklung weiterer Technologien für Humanitäre Hilfe und Umweltschutz in Verbindung mit der Luft- und Raumfahrt. Einladen möchten wir Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von Institutionen und interessierte natürliche Personen.
Interessengemeinschaft „Neue Technologien im Katastrophenschutz“
Bild: www.stern.de
Waldbrandgefahr in Deutschland > Keine Löschflugzeuge, Hubschrauber fehlen!